Mit Zuversicht in die Zukunft

AG Rostock der Rheuma-Liga bilanzierte auf Mitgliederversammlung

Arbeit während der Pandemiezeit und stellte mutig Weichen für die Zukunft

Endlich wieder  in größerer Zahl zusammenkommen können, die Gemeinschaft erleben – diese Sätze vernahm man im Foyer des Hörsaals des Südstadtkrankenhauses Rostock, dem Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung der AG Rostock am 25.09.2021, sehr oft. Und es ist auch nicht selbstverständlich, dass nach langer,  pandemiebedingter Pausenzeit 54 Mitglieder an diesem Sonnabendvormittag der Einladung zur Mitgliederversammlung folgten, alle neugierig und erwartungsvoll.

Auch wenn sich die Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen der AG seit Juni des Jahres rasch stabilisierten ist das kritische Abwarten bei vielen Mitgliedern aus verschiedensten Gründen  (noch) an der Tagesordnung (88 hatten sich zur Mitgliederversammlung entschuldigt). Und auch Termin und Ort der Mitgliederversammlung mußten leider in 2021 wegen der Pandemie verschoben werden.

Tagungsleiter Rene Witt war mehr als froh, dass nun am 25.09.2021 alles nach fleißiger Vorbereitung und großer Unterstützung durch das Rheumazentrum am Südstadtkrankenhaus gut verlaufen konnte.

Eigentlich hätte der Rechenschaftsbericht 2020 sehr kurz sein können, denn das Jahr 2020 war leider nicht geprägt von den geplanten Aktivitäten zum 30. Jahrestag der Deutschen Rheuma-Liga in Mecklenburg-Vorpommern und in Rostock, sondern eher von ausgefallenen Veranstaltungen. Durch den persönlichen Kontakt der SHG-Leiter zu den Mitgliedern gelang es jedoch zumindest in den wenigen Öffnungsphasen, ein Vereinsleben aufrechtzuerhalten.

Die AG-Leitung konnte ebenso berichten, dass die Patienteninformationsveranstaltung in Rerik, ein Ausflug sowie die Dankeschönveranstaltung für die Ehrenamtler abgesichert werden konnten. Das Beratungsbüro in Evershagen blieb in Präsenz  geöffnet und bis 31.10.2020 wurde mit großem Einsatz unter erheblichen Schwierigkeiten das Funktionstraining als Bewegungsangebot in Verantwortung der AG organisiert. Ab 01.11.2020 erfolgt dies bekanntermaßen in Verantwortung der Landesgeschäftsstelle des Vereins Am Warnowufer 23.

Um so mehr bemühte sich der seit Januar 2021 amtierende AG-Leiter Dietmar Burtzlaff in seinen Ausführungen und der Power-Point-Präsentation Zuversicht und den festen Willen auszustrahlen, dass ab 2021 der Trend zum Besseren erkennbar wurde. Er verwies auf solche Meilensteine wie die stärkende Neuordnung der AG-Leitung im Januar 2021 (AG-Leiterin und zwei Mitglieder der AG-Leitung hatten das Ehrenamt zum Jahresende 2020 aufgegeben), den Erfolg der ersten Mitgliederbefragung in der 30jährigen Geschichte der AG im Februar. Breiten Raum nahm die Darstellung der Wirkung der im Frühjahr gestarteten ganzheitlichen Re-Start-Kampagne ein. Mitgliedergewinnung, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Stärkung der Selbsthilfegruppen, die Projekte „Rheuma-Cafe“ und „Rheuma-Cafe kreativ“, das neue Bewegungsangebot Nordic Walking Gruppe in der Südstadt, eine planmäßige, vielseitige Kommunikation der AG-Leitung mit allen Mitgliedern (Newsletter, Mitgliederinfo etc.), die Bildung neuer Selbsthilfegruppen in Lichtenhagen, Stadtmitte und Rostock-Ost, Umzug in das zentral gelegene, für alle Mitglieder besser erreichbarere, ÖPNV-angebundene und barrierefreie Service- und Beratungsbüro in der Lange Str. 2 im Stadtzentrum, 15 Jahre SHG Warnemünde, das Projekt „Kistenkunst“, die Teilnahme am Bürgerbrunch der Hansestadt Rostock – die Liste der Fakten und Aktivitäten war lang. Diese inhaltliche, ganzheitliche Re-Start-Kampagne war die Grundlage für einen geglückten Neustart, mit dem viele Vereine derzeit zu kämpfen haben.

Und das alles ging und geht mit einer soliden Finanzierung einher, wie Schatzmeisterin Birgit Belosa in ihrem Bericht zu 2020 und der Planung 2021 darstellen konnte. Hannelore Hebisch, ehrenamtliche Prüferin in der AG, bestätigte die sparsame Verwendung der Vereinsmittel anhand des Prüfberichtes. Großer Dank gilt den Unterstützern wie den Fördermitgliedern, den Krankenkassen, der Rentenversicherung, den regionalen Unternehmen, Banken, dem Rostocker Topf, den Ehrenamtsstiftungen des Bundes in Neustrelitz und des Landes in Güstrow, weiteren Stiftungen im Land und in der Hansestadt. Nicht zuletzt auch dem eigenen Landesverband, dessen Vizepräsident Dr. Reinhard Bruhn Grußworte auf der Mitgliederversammlung übermittelte.

Die Diskussion zu Rechenschafts- und Finanzbericht  zeigte u.a. Herausforderungen auf, die sich u.a. seit dem 01.11.2020 um die veränderte Verantwortlichkeit in der Organisation des Funktionstrainings und den Pandemiebedingungen in den Akzeptanzstätten ergeben haben. Dabei spielt die Kommunikation zwischen dem verantwortlichen Team Funktionstraining in der Landesgeschäftsstelle und den Nutzern des Funktionstrainings eine große Rolle. Beiderseitige Argumentationen müssen für den anderen nachvollziehbar, verständlich  sein. In der Pause – das Catering der Küche des Südstadtkrankenhauses war große Klasse – „verlängerte“ sich die Diskussion und hier fanden die Mitglieder immer wieder dankbare Worte für die Ehrenamtler, die das Vereinsleben organisieren und nicht aufgehört haben, an die Zukunft zu glauben.

Die AG-Leitung wurde für 2020 entlastet und eine neue AG-Leitung einstimmig für zwei Jahre gewählt. Das Vertrauen erhielten erneut Dietmar Burtzlaff als AG-Leiter, Birgit Belosa als Schatzmeisterin. In die  neue AG-Leitung wurden weiterhin Sigrid Klepsch,  Kerstin-Monika Strobach, Renate Lettrari-Burtzlaff und Kerstin Zielke-Griefahn gewählt.

Alle Ehrenamtler wurden auf der Mitgliederversammlung mit Blumengrüßen geehrt. Eine kleine unentgeltliche Tombolaverlosung brachte für 22 Teilnehmer der Mitgliederversammlung eine kleine Aufmerksamkeit. Aufgelockert wurde der Vormittag durch ein praktisches, kurzes Bewegungsangebot mit einem Massageball, der auf allen Plätzen, gestiftet von der Zentrale der Intersport AG, lag.

 

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