Die kurze Nacht des Morbus Bechterew am 20. Juni 2023 in Neubrandenburg

In Vorbereitung dieser bundesweiten Aktion fragte mich der Leiter der hiesigen Bechterew-Gruppe, Ingo Bachmann, ob die Rheuma-Liga nicht Lust hätte, mitzuwirken. Klar, hatten wir – sind die Erkrankungen doch irgendwie artverwandt. Die Fibromyalgie-Gruppe beteiligte sich auch.

Und da wir unsere Qigong-Freundinnen in Penzlin haben, die uns immer beim Frauenlauf gegen Brustkrebs unterstützen… Ja, auch sie wollten mitmachen.

So waren wir dann neun Teilnehmerinnen: Anke, Barbara, Helga K., Helga R., Ingrid, Karin, Petra, Regina und Tina.

Wir übten gemeinsam mit unserer Qigong-Lehrerin Petra Poschmann oder auch allein – so, wie jede konnte. Damit wir uns an Publikum gewöhnen, trainierten wir zweimal am Ufer des schönen Tollensesees.

Diese Aktion wurde im Nordkurier und im Vier-Tore-Blitz beworben. Auch der Sender NDR 1 Radio MV informierte darüber.

Um 17 Uhr am 20.06. startete die Veranstaltung, durch die uns Herr Tepper (eine Berühmtheit in Neubrandenburg) führte. Wir sangen gemeinsam das Lied der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, was nicht schwerfiel – Melodie „An der Nordseeküste“ und Textzettel bekam auch jeder. Es folgte ein kurzes Interview zu MB. Eine Pop-Gymnastik schloss sich daran an. Danach gab es ein MB-Quiz, wonach eine kurze Bewegungstherapie folgte.

Dann waren wir an der Reihe. Wir zeigten die ersten vier Übungen des Mawangdui. Danach folgten die ersten vier Elemente des Taiji-Qigong, wobei wir alle anderen Teilnehmer zum Mitmachen einluden, was gern angenommen wurde.

Als Abschluss gestalteten wir alle ein gemeinsames Picknick, ließen die Aktion Revue passieren und freuten uns schon auf den Weltrheumatag am 11.10. in Neubrandenburg, den diese drei Selbsthilfegruppen auch durchführen werden.

Die ab und zu fallenden Regentropfen nahmen wir gelassen hin. Was uns wirklich traurig machte, war das Desinteresse. Trotz Werbung für die Aktion hatten wir so gut wie keine Resonanz vor Ort. Schade, es wäre für viele Betroffene eine Möglichkeit gewesen, sich zu informieren, Kontakte zu knüpfen usw.

Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Für uns war das eine gute Sache; wir konnten gemeinsam etwas gestalten und hatten viel Freude dabei.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich eingebracht und mitgemacht haben!

Petra Schmelzer

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