Frühlingsfest der AG Insel Usedom der Rheuma-Liga M-V

Zum Start in den Frühling hatten wir unsere Mitglieder wieder in das Kunsthaus Neppermin eingeladen. Dort betreibt seit vielen Jahren Frau Carola Glaser erfolgreich eine Galerie und eine Art Bistro. Dieses hat sie mit neuem Konzept und nach aufwändiger Renovierung und Umgestaltung zur Saison 2019 wiedereröffnet. Da wir schon öfter im Kunsthaus getagt und gefeiert haben, waren wir besonders gespannt auf die Neuerungen.

Der Empfang war genauso herzlich wie immer und unser Fazit nach der sehr gelungenen Veranstaltung: Es hat sich gelohnt! Die Räume wirken nun noch freundlicher und gemütlicher, die Galerie erstrahlt ebenfalls im neuen Glanz, alle Bücher und Tonträgersammlungen haben weiterhin einen würdevollen Platz und es gibt nun sogar noch einen kleinen „Tante Emma“-Laden im Haus.

Zu unserem Frühlingsfest hatten wir uns auch Vertreter der Demminer AG eingeladen. Kontakte wurden auf anderen Veranstaltungen der Deutschen Rheuma-Liga geknüpft und es bestand der Wunsch nach wechselseitigem Erfahrungsaustausch. So nahmen Vertreter aus Demmin schon an der Jahreshauptversammlung 2017 und an unserem Schiffsausflug teil. Eingeladen hatten wir auch eine kleine Frauengruppe aus Neppermin, von der einige Teilnehmer auch Mitglied der Rheuma-Liga sind.

Nach einer kleinen humorvollen Einleitung und herzlicher Begrüßung durch Frau Bluhm genossen wir erstmal die hausgebackenen Köstlichkeiten. Dafür geht ein besonderer Dank an unser Mitglied Brigitte Koch und die Chefin des Hauses Carola Glaser. Sofort kam gute Stimmung auf und alle waren des Lobes voll. Dann informierte Frau Bluhm über bisherige Aktivitäten sowie wichtige Inhalte des Datenschutzes und dabei insbesondere darüber, wie mit den Smartphone–Fotos umzugehen ist, die auch auf dem Frühlingsfest entstanden sind. Für uns holten wir per Unterschrift eine Fotoerlaubnis ein, um auch an den Vorstand der Rheuma-Liga mal ein Foto versenden zu können.

Frau Rosemarie Porath aus Neppermin gestaltete ein kleines musikalisch-literarisches Programm. Selbstverständlich hat traditionell auch Frau Christel Meier mit ihrem Akkordeon für die musikalische Untermalung des Festes gesorgt.

Unser Ehrengast war der Bürgermeister der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, den wir gern auch als Sponsor gewinnen möchten. Er begrüßte es sehr, dass so eine große Selbsthilfegruppe auf unserer Insel aktiv ist und versprach Unterstützung.

Wir waren überrascht von der Resonanz auf unsere Bitte, dass sich doch noch mehr Mitglieder einbringen möchten in die Unterstützung der Leitung, die derzeit nur aus Christel Meier und Marie–Luise Bluhm besteht. Nun wollen wir hoffen, dass das nicht bloß ein Lippenbekenntnis bleibt und wir unsere Arbeit zum Wohle aller Mitglieder noch effektiver gestalten können.

Auf dem Frühlingsfest jedenfalls zeigte sich, dass große Reserven vorhanden sind. Es wurde gesungen, rezitiert, musiziert und erste interessante Vorschläge zur Belebung des Vereinslebens unterbreitet. Das lässt hoffen.

Alle Mitglieder waren sich einig: Wir haben noch viel vor in unserem Leben - nicht resignieren, auch wenn es uns mal nicht so gut geht mit unserer Krankheit und viel öfter den Austausch mit anderen Betroffenen suchen und nett beieinander sein. Das muss nicht immer viel Geld kosten und manchmal sogar überhaupt nichts. So werden wir uns demnächst mal in unserem Kur– und Heilwald treffen, dem 1. seiner Art Europas, in Heringsdorf, und die dort vorhandenen Angebote zur Gesunderhaltung nutzen. Selbsthilfe ist eben wie der Name schon sagt: sich selbst helfen. Nicht immer warten, ob was „von oben“ kommt. Getreu nach dem Motto: „Wenn Du einen guten Tag haben willst, dann mach dir einen!“

Frau Meier und Frau Bluhm hoffen nun, gemeinsam mit den neuen Mitstreitern weitere Möglichkeiten für unsere Selbsthilfegruppe aufzeigen und organisieren zu können.

Marie–Luise Bluhm    

 


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