Hörsaalluft schnuppern…


Foto: Deutsche Rheuma-Liga MV, AG Malchin
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Foto: Deutsche Rheuma-Liga MV, AG Malchin
wollten auf ihrer Tagesfahrt die Mitglieder der AG Malchin der Deutschen Rheuma-Liga. Und so ging es am 13. September früh mit dem Bus los in die Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Eine ausgewählte Führung an der Uni durch eine Studentin in der Tracht eines Pedells war angesagt. Los ging es am Denkmal, dass zu Ehren des Bürgermeisters und Mitbegründers der Universität, Heinrich Rubenow, erbaut wurde. Neben seinem Reliefbild sind Vertreter der vier Fakultäten der Uni, nämlich Theologie, Medizin, Philosophie und Rechtswissenschaft, dargestellt. Das Denkmal ist mit 12,55m die größte freistehende Fiale in Deutschland. Weiter ging es dann zum historischen Auditorium Maximum, dass als Teil des backsteinernen Universitätsensembles von 1884 bis 1886 errichtet wurde. Sehr beeindruckend waren die gewölbte Decke im Erdgeschoss und im Vestibül sowie der prunkvolle Treppenaufgang zu den Hörsälen. Im Jahre 2008 fand eine umfangreiche Sanierung statt, so dass wir auch den Hörsaal mit dem originalen Gestühl und in den Originalfarben besichtigen konnten. Auf den Klappstühlen und -bänken konnten wir uns dann so fühlen, wie die Pennäler anno dazumal. Ja, und gleich hinter dem Hörsaal gab es dann noch den original erhaltenen Studentenkarzer mit seinen zahlreichen Wand-, Tisch- und Türbemalungen. Es galt als „Ehrensache“ wenigstens einmal in der Sudentenzeit dort eingesessen zu haben und sich zu verewigen. Unsere Studentin konnte dazu allerhand kurzweilige Geschichten erzählen. Weiter ging es dann zur historischen Holzbrücke über den Ryck, ebenfalls ein Wahrzeichen der Stadt. Den Nachmittag verbrachten wir dann im wunderschönen kleinen Schloss Griebenow bei Kaffee und Kuchen. Der direkt am Schloss gelegenen Vorpommerschen GenussManufaktur konnten wir noch einen Besuch abstatten und kleine „regionale Kostbarkeiten“ wie Holzofenbrot, Wurstspezialitäten, Honig oder Zwiebelmarmelade erwerben, bevor es dann zurück nach Malchin ging.

Jutta Küther

 

 

 


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