Qi Gong-Wochenende mit Dr. Petra Poschmann in Stavenhagen

Qi Gong ist die Zusammenführung von Atmung, Vorstellung und Bewegung. Es geht immer um den Qi-Ausgleich - das Zuviel vermindern und das Zuwenig vermehren. Ich mache jetzt schon drei Jahre Qi Gong bei Petra Poschmann - genau wie unser toller „Begleiter“ Thomas Hofmann, der wunderbar für uns gesorgt hatte.

Wir waren ein bunt gemischtes Völkchen. Manche hatten noch nichts von Qi Gong gehört. Nicht alle kamen aus der Rheuma-Liga. Aber alle nahmen wir ganz viel mit. Wir lernten, wie wir ganz einfach die Fuß- und Handmeridiane aktivieren können. Die Hand-Jin-Meridiane (Lunge, Herzbeutel und Herz) laufen auf der Innenseite des Armes vom Körper zu den Fingern. Die Hand-Jang-Meridiane (Dickdarm, Dreifacherwärmer und Dünndarm) laufen auf der Außenseite des Armes von den Fingern zum Körper. Die Fuß-Jin-Meridiane (Niere, Leber, Milz) laufen auf der Innenseite der Beine von den Füßen zum Körper. Die Fuß-Jang-Meridiane (Blase, Gallenblase, Magen) laufen von den hinteren, seitlichen und vorderen Oberschenkeln über die jeweiligen Unterschenkel zu den Füßen. Dazu gehören ein aufrechter und sicherer Stand, eine ruhige Atmung und das ganz wichtige innere Lächeln. Die Übung dient zum Wachwerden und leichtem Ankommen im Tag, was Manchem von uns ja nicht so ganz leicht fällt. Das Einüben der „Naturverbindungsübung“ nahm die meiste Zeit des Wochenendes ein. Immer wieder konnten wir die Festigkeit und Zentriertheit, die Ruhe und die Sammlung in den Händen und dem gesamten Körper spüren. Wir spürten, wie es bei jedem Üben ein wenig leichter ging - ein jeder beweglicher wurde.  Liebevoll korrigierte Petra Poschmann und ermunterte jede und jeden von uns, die eigenen Grenzen anzuerkennen, sich auf einen Stuhl zu  setzen, wenn das Stehen zu beschwerlich wurde.

Die Pausen waren so, dass auch Schwimmen und Spazieren nicht zu kurz kommen mussten.

Qi Gong ist eine wunderbare Möglichkeit zum Beweglichwerden trotz Handicaps. Abgerundet wurde das Wochenende von den Übungen, die die fünf Sinne klären. Auch dazu gehört der schulterbreite Stand, die ruhige Atmung und das innere Lächeln, mit dem alles viel leichter geht. Mit den Übungen werden den Ohren und damit der Niere und der Blase Qi zugeführt; der Nase und damit der Lunge und dem Dickdarm; der Zunge und damit dem Herzen und Dünndarm; dem Mund und damit der Milz und dem Magen. Bei allem Qi Gong kamen weder das leibliche Wohl noch die Freizeit zu kurz. Wir hatten Zeit und Muße zum Schwimmen, Spazierengehen und zum Erholen. Ich freue mich auf das nächste Wochenende mit Petra Poschmann!

Ulrike Lindemann

AG Teterow

 

 

Kommentare

Am 10.08.2016 20:07 Uhr schrieb Annette Tobe
An so einem Termin würde ich gerne mal teilnehmen. An wen muss ich mich wenden? Lg Annette Tobe

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