Rheuma kennt kein Alter

Eigene Grenzen kennen
Eigene Grenzen kennen
Foto: Deutsche Rheuma-Liga MV

„Generationencamp 2014“ der Deutschen Rheuma-Liga Mecklenburg-Vorpommern e.V.

vom 19.09.2014 - 21.09.2014 im AWO SANO Familienferiendorf Rerik

Aus einer Idee wurde Wirklichkeit: Betroffene alte und junge Menschen kamen zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit einer Vielzahl an Aktivitäten und Fachvorträgen an diesem sonnigen Herbstwochenende zusammen. 

Als Herr Foitzik als Sprecher des Elternkreises erstmalig in einer Vorstandssitzung der Rheuma-Liga  von dem Vorhaben berichtete,  Alt und Jung zusammenzubringen und das „Generationencamp 2014“ ins Leben zu rufen mit dem Ziel gemeinsam zu lernen und sich auszutauschen, fand ich die Idee toll.

Als Geschäftsführerin Versicherung der AOK Nordost habe ich mich deshalb dafür eingesetzt, dass wir dieses unterstützen. So konnte ich dann am Eröffnungsnachmittag einen Scheck der AOK über € 500 überreichen. 
 
Die Teilnehmer im Alter von 16 bis 80 Jahren erwartete ein vielfältiges Aktivitätenprogramm:

Neben dem Schwimmen am Morgen, der Erkundung der Umgebung und den Übungen nach dem Motto: „Fit für den Tag“ konnten die Teilnehmer selbst aktiv werden und im Kletterwald Mut beweisen und eigene Grenzen erkennen....

.... oder sich im Selbstverteidigungskurs behaupten.
 

Aber auch die „Kreativen“ unter den Teilnehmern konnten ihr Geschick beweisen, sei es nun im Kreativworkshop „Arbeiten mit Ton“ oder beim Fingerstricken, das die Feinmotorik verbessert und die eigene Herstellung von Schals und anderem Schmuck noch erfolgreicher macht.


 

Immer nach vorn zu schauen, zeigen, was das Leben (auch mit Rheuma) zu bieten hat, das ist unsere Devise. Jeder ist für sich selbst verantwortlich in seiner individuellen Lebenssituation, und das gilt gleichermaßen für ältere Menschen, wie auch für Kinder und Jugendliche.

Und so lautete auch das Motto der Abendveranstaltung folgerichtig:

„Nimm Dein Leben selbst in die Hand“

Doch was wäre eine solche Veranstaltung, die in offener Atmosphäre generationenübergreifend über Chancen, Hoffnungen und Grenzen bei dieser Erkrankung stattfand ohne die fachliche Begleitung der Referenten, die sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten in ihren Vorträgen zu Wort meldeten:

Der Präsident der Rheuma-Liga Mecklenburg-Vorpommern, Herr Prof. Dr. Christian Kneitz, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am Südstadt Klinikum in Rostock, referierte über Unterschiede zwischen jungen und alten Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, speziell im Krankheitsverlauf sowie über Therapieunterschiede und die Erarbeitung einer funktionierenden Transition.

Dr. Jan Uwe Hahn war Ansprechpartner in der Diskussions- und Fragerunde zur hausärztlichen Versorgung bei Rheumatikern und zu den Wechselwirkungen verschiedener Medikamente.

Jana Foitzik referierte über das Schulprojekt 2014, in dem die Thematik bei Betroffenen in Schulklassen vorgestellt wurde.

Dr. med.  Nikolay Tzaribachev, Facharzt für Kinderrheumatologie und Kinder- und Jugendmedizin, beleuchtete die rheumatischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter insbesondere vor dem Hintergrund sozialer Probleme sowie der Pubertät.

Die Teilnehmer dieser Veranstaltung zogen ein durchweg positives Fazit.

Mein Dank gilt den Initiatoren dieser Veranstaltung und natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Aus meiner Sicht sollte dieses nicht das letzte Generationencamp gewesen sein!
   

Rheuma kennt kein Alter........

Karin Spahrbier
Vizepräsidentin der Deutschen Rheuma-Liga M-V e.V.

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