"Wege aus der Sackgasse" - Posttraumatische Belastung bei chronischen Erkrankungen


Foto: Thomas Hofmann
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Foto: Thomas Hofmann

Die Deutsche Rheuma-Liga LV Mecklenburg-Vorpommern e.V. ist immer sehr bestrebt, sich Veranstaltungspläne für ihre Mitglieder auszudenken und zu organisieren.

Eine total gelungene Patienteninformationsveranstaltung zur Thematik "Wege aus der Sackgasse" fand in der Klinik Malchower See in der Zeit vom 5.9 bis 7.9.2014 statt. Für die Betreuung und Leitung waren Katrin und Thomas Hofmann aus Teterow verantwortlich.

Auf dem Kursplan standen sehr ansprechende, lehrreiche, wissenswerte und gut durchstrukturierte Themen.

Frau Dr. Petra Poschmann, Entspannungspädagogin, Rehakursleiterin sowie Qigong-Lehrerin und ihr Ehemann Dr. Dirk Griffel, Arzt im Bereitschaftdienst, Trainer "Tension and Trauma Relaesind Exercises" (TRE) nach David Berceli und mit langjähriger Qigong-Erfahrung harmonierten mit dem Ehepaar Hofmann ausgezeichnet zusammen und leiteten die Teilnehmer bei den verschiedenen Themen durchs Programm.Sehr interessant waren die Übungen zur Körperwahrnehmung in der Praxis, der Trauma-Stress-Selbstheilungskräftevortrag, die Lehrstunden zum Qigong in der freien Natur sowie die Atem- und Körperübungen für die Traumaheilung.
Es standen aber auch freie Unterhaltungsmöglichkeiten zur Auswahl wie die Benutzung des Schwimmbades und der Sauna, die Diavorträge, die Bootsausflugstour, spazieren gehen, einfach die Umgebung erkunden oder sich vom Alltag erholen.

Dafür möchten wir uns als Teilnahmegruppe bei den Referenten recht herzlich bedanken.
Von einer Klinik für Traumaheilung hatte ich schon gehört, aber nicht wie der Patient selbst die Traumaheilung einleiten, durchführen und den Zeitpunkt der Beendigung bestimmen kann. Es klingt ein wenig wie Utopie oder gar ein Wunder, und dennoch ist es wahr.

Diese TRE genannte Methode lässt sich jederzeit in die Hausapotheke integrieren.

Für mich war es total phänomenal, die Technik zu erlernen und jetzt jederzeit anwenden zu können.Schmerzen und Stress sind immer schnell da, und wenn man als Patient das Interesse für alternative Methoden zeigt, dann kann man die Schmerzbewältigung selbst ganz gut regulieren. Man kann so auf das eine oder andere Medikament verzichten.

Ich werde weiterhin diese fantastischen Angebote nutzen, um zu lernen wie ich mir in bestimmten Situationen selbst helfe.

Deshalb ist es sehr gut, dass es die Rheuma-Liga MV gibt, dass sie wächst und ihre Mitglieder mit ihren Veranstaltungen herausfordert. Nur durch das starke Engagement kann das Verbandsleben wachsen und gedeihen.

Darum nochmals recht herzlichen Dank an die Rheuma-Liga MV.

Ein weiterer Dank geht an die AOK, die diese Veranstaltung finanziell gefördert hat.

 

Bärbel Nagel

 

 

 

Kommentare

Am 18.09.2014 17:46 Uhr schrieb Marita Kern
Auch ich sage nochmals vielen lieben Dank an alle Förderer und Organisatoren dieses Wochenendes. Es war wirklich erstaunlich, wie das gewollte \"Zittern\" (TRE) durch ein paar gezielte Übungen ausgelöst wurde und vor allem auch von jedem steuerbar war. Und als Belohnung dann der Entspannungserfolg aber auch die dazu gehörende Erschöpfungsphase. Das war mal eine vollkommen andere Art der Stressbewältigung.

Ihre Meinung ist gefragt!

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