Bericht zum 10. Jahrestag der Selbsthilfegruppe Malchin der Deutschen Rheuma- Liga


Foto: AG Malchin
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Foto: AG Malchin

Bericht zum 10. Jahrestag der Selbsthilfegruppe Malchin der Deutschen Rheuma- Liga

 

Liebe Mitglieder und liebe Gäste,

zu unserer heutigen Veranstaltung möchte ich alle ganz herzlich begrüßen. Besonders begrüße ich unsere Gäste, den Bürgermeister unserer Stadt, Herrn Lange, sowie Herrn Koch als Stadtreporter.

Am 26.04. dieses Jahres besteht unsere Arbeitsgemeinschaft nun schon 10 Jahre. Zum Zeitpunkt der Gründung waren wir 11 Mitglieder, zurzeit sind wir 62. Es hat also einen ordentlichen Zuwachs in den 10 Jahren gegeben. Natürlich haben uns auch wieder einige verlassen, teils aus Altersgründen, auch durch Tod aber viele auch dadurch, dass sie nicht mehr am Funktionstraining teilnehmen konnten. Trotzdem können wir auf diese Entwicklung recht stolz sein. Einige unserer „Anfänger“ sitzen hier unter uns, Renate Lück, Sabine Zehl, Renate Loetz, Frau Schulze, Ingeborg Schulz und Ingrid Lampe, Lore Conrad , ich und natürlich Elke Zühlke, die damals die Initiative ergriff und uns zu dieser Selbsthilfegruppe machte. Wir alle sprangen rein in dieses Wasser  (im wahrsten Sinne des Wortes, damals noch in Amsee) und zogen dann viele andere mit uns. Ganz langsam und zaghaft begannen wir dann neben dem Funktionstraining auch Veranstaltungen zu organisieren und wurden so im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil der Selbsthilfe in Malchin und Umgebung. Denn auch aus Gielow kamen viele zu uns, die vorher über Teterow organisiert waren und sie brachten immer mehr neue Mitglieder mit.

Eine starke Stütze war uns von Anfang an der Landesverband in Rostock. Wir lernten gehen, laufen und schließlich recht gut auf eigenen Beinen zu stehen. Es gibt mehrmals im Jahr Schulungsveranstaltungen und Lehrgänge. Dafür auch unseren großen Dank an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Rostock. Ja, und wir lernten es auch, uns für unsere Vorhaben finanzielle Unterstützung zu holen: von Krankenkassen, vom Landkreis und natürlich von unserem Landesverband.

Ja, und was machen wir so alles. Es gibt Arztvorträge, Ernährungsberatung, Besuch von Kräutergärten, Infoveranstaltungen zu Pflege, zu Vorsorgevollmacht u. ä., einmal im Jahr eine Tagesfahrt mit Klinikbesuch, Ergotherapie, natürlich auch Kultur und gemütliche Schnatterstündchen und, und, und…

Ein bisschen ins Hintertreffen  geriet unsere Öffentlichkeitsarbeit. Zum Zeitpunkt unserer Gründung gab es da schon einige Veröffentlichungen. Aber wir geloben Besserung und haben dabei sicher Herrn Koch an unserer Seite. Trotzdem kann jeder, der es möchte, unsere Entwicklung in Wort und Bild nachverfolgen. Denn wir haben auch von Anfang an eine ganz zuverlässige Chronistin in unserer Gruppe. Renate Lück geht dafür mit ihrem Herzen und ihrem Fotoapparat auf und hat schon einige Ordner zusammengestellt. Dafür, liebe Renate, danken wir Dir herzlich. Jeder, der es möchte, kann diese Ordner hier gerne einsehen.

Mit der Zunahme der Mitglieder wurde auch der Aufwand, alles zu organisieren und zu verwalten, immer größer. Auch die Nachweisführung des Funktionstrainings ist fast schon eine Wissenschaft. So haben wir dann vor einigen Jahren einen Vorstand gewählt, in dem es eine klare Aufgabenverteilung gibt. Ich denke, das ist gut so. Wir können uns aufeinander verlassen, die Listen werden ordnungsgemäß geführt und die Vorbereitungen von Veranstaltungen sowie die Verantwortung dafür werden abgestimmt.

Aber was wäre die Selbsthilfegruppe ohne ihre Mitglieder, ohne euch alle hier. So viele bringen sich in unsere gemeinsame Arbeit ein. Sei es mit Kuchen backen, mit Auto fahren, mit Kaffeespenden, mit Salaten und Kräuterbutter zu unserem Grillfest, mit Vorschlägen für Veranstaltungen oder lustigen Vorträgen und noch so vieles mehr. Ich denke, in dem Sinne leben wir unsere Selbsthilfegruppenarbeit. Und dass uns diese Gemeinsamkeit gut tut, weiß jeder von uns nur allzu gut.

Und dass alles, was wir tun, ehrenamtlich stattfindet, sei auch noch einmal erwähnt. 

So, das war’s, nun die Blumen und dann Bühne frei für unseren kulturellen Teil.

Ich begrüße herzlich unseren Malchiner Clown Flori.

 

Jutta Küther

Schatzmeister der AG Malchin

 

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