Treffen der SHG Lütten Klein der AG Rostock am 15.3.2017

Frühling
Frühling
Foto: Deutsche Rheuma-Liga MV
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12 Mitglieder erschienen zum Treffen,  den Kranken wünschten wir „Gute Besserung“. Laut Jahresprogramm der Gruppe ist für März geplant: „Wir lernen das Rettungswesen des DRK in Lütten Klein kennen“. Es ist Bettina gelungen, Herrn Junge vom DRK zu überzeugen, uns einiges darüber zu berichten.

Sie wollte damit erreichen, dass die Gruppenmitglieder auf das viele Geheul der Rettungswagen in unserem Stadtteil nicht mit Angst reagieren, sondern Vertrauen zu den Rettungssanitätern haben.

Zur Begrüßung las Bettina ein neues Frühlingsgedicht vom Balticpoeten Herrn Basedow vor, den wir im Januartreff  kennengelernt hatten.

Herr Junge wurde herzlich begrüßt und zunächst zur Kaffeerunde eingeladen. Den Kuchen hatte Gisela gebacken, er schmeckte lecker. Günter verwöhnte alle mit riesigen Schokoeiern, er wollte uns an die bevorstehende Osterzeit erinnern.  Den Spendern sagten wir „Danke“!

Herr Junge stellte sich als Rettungsassistent und Rettungssanitäter des DRK vor und beschrieb sehr anschaulich, wie der Notruf 112 über die Rettungszentrale an die einzelnen Rettungsstützpunkte weitergeleitet wird. Von hier wird der Rettungswagen und, wenn nötig, ein Notarztwagen zum Patienten geschickt. Alle Rettungswagen sind mit dem gleichen Gerätestandard ausgerüstet. Die Erstversorgung für die  Beatmung, die Herz- und Kreislaufüberwachung und deren Stabilisierung, eine notwendige Reanimierung können fachkompetent ausgeführt werden. Auch die Blutgruppenbestimmung ist möglich; so kann bei Unfällen schnell eine Bluttransfusion durchgeführt werden. 

Mit dem Rettungswagen wird der Patient in die Aufnahmeklinik gefahren.

Herr Junge erklärte, dass der Notruf nur ausgelöst werden sollte, wenn es tatsächlich um Notfälle geht, z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt, extreme Atemnot, Unfälle.

Ansonsten kann der Kassenärztliche Notdienst 0381-7696161 rund um die Uhr angerufen werden. Der Nothausbesuchsdienst  hat die Telefon-Nr. 0381- 44411.

Die Rettungssanitäter können in jedem Fall mit einem Spezialschlüssel die Haustür öffnen. Für das Öffnen der Wohnungstür ist der Patient selbst verantwortlich.

Jeder sollte für eine evtl. Einlieferung in ein Krankenhaus eine Tasche mit dem Nötigsten griffbereit stehen haben und immer seinen Medikamentenplan mit sich führen.

Herr Junge berichtete von seinen ehrenamtlichen Einsätzen im Katastrophendienst. Wir würdigen die Arbeit und die Einsätze des DRK und heute besonders die von Herrn Junge. 

 

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